Von der Alb

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb



Auf www.von-der-alb.de erzählen Menschen, die im Biosphärengebiet Schwäbische Alb leben und arbeiten, über ihre Tätigkeit und was für Sie das Besondere dieser von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichneten Region ist.
Die UNESCO hat weltweit 631 Biosphärenreservate ausgezeichnet, davon 15 in Deutschland (Stand Juni 2014). Es sind Modellregionen, in denen die vom Menschen geformte Kultur- und Naturlandschaft erhalten werden soll.

Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 40 km und einer Fläche von etwa 850 Quadratkilometern reicht das Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom Albvorland im Norden über den Albtrauf und die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Die Schwäbische Alb ist das größte zusammenhängende Karstgebiet in Deutschland. Charakteristische Landschaftstypen sind das Albvorland, die Streuobstwiesen, der Albtrauf und das Hochplateau mit der an den Albtrauf anschließenden Kuppenalb und der weiter südlich gelegenen Flächenalb.

„Großräumige Kulturlandschaften mit reicher Naturausstattung können nach deutschem Recht zu „Biosphärenreservaten“ erklärt werden. Biosphärenreservate sind Modellregionen mit hoher Aufenthalts-und Lebensqualität, in denen aufgezeigt wird, wie sich Wirtschaft, Besiedlung und Tourismus gemeinsam mit Natur und Umwelt zukunftsweisend weiter entwickeln können.“
(Zitat aus einem Informationsheft des Biosphärengebiets Schwäbische Alb)

Die Schutzgebietskategorie des Biosphärenreservats unterscheidet sich von der des Nationalparks vor allem darin, dass im Nationalpark eine möglichst ursprüngliche Natur und Wildnis erhalten werden soll, während es in einem Biosphärenreservat um den Erhalt und die Weiterentwicklung von Kulturlandschaften geht, die vom Menschen geschaffen wurden. Biosphärenreservat und Biosphärengebiet sind gleichbedeutend, das Land Baden-Württemberg hat sich für den Begriff Biosphärengebiet entschieden.

Das Konzept der Biosphärenreservate gliedert die Landschaft in drei verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Funktionen: Kernzone, Pflegezone und Entwicklungszone.
Die 3% der als Kernzone ausgewiesenen Flächen sollen in „möglichst unbeeinflusstem Naturzustand“ nicht bewirtschaftet und nicht forstlich genutzt werden, dürfen aber auf den ausgewiesenen Wegen betreten werden.
Mindestens 10% eines Biosphärengebiets müssen nach den Vorgaben des deutschen MAB-Komitees (MAB steht für „Man and the Biosphere“) als Pflegezone ausgewiesen werden um Kulturlandschaften und artenreiche Lebensräume zu erhalten, die durch extensive Nutzung und Pflege entstanden sind, wie zum Beispiel durch Baumschnitt auf Streuobstwiesen oder die Beweidung mit Schafen.
Die Entwicklungszone ist Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum für die Menschen. Programme für nachhaltige Entwicklung unterstützen die eine umwelt- und ressourcenschonende regionale Wertschöpfung. Die Menschen sollen den Lebensraum nutzen, ohne ihn zu zerstören oder zu gefährden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Biosphärengebiets Schwäbische Alb


Die Idee zum Projekt von-der-alb.de


Die Entwicklung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und was es konkret für die Menschen und die Natur bedeuten kann, erleben einige Menschen im Biosphärengebiet direkt mit und sind daran beteiligt, während sie an vielen anderen weitgehend vorbei geht. Daher möchte ich die Geschichten der Menschen kennenlernen und erzählen, die durch ihre Arbeit oder ihr Hobby mit dem Biosphärengebiet oder einem Teil davon zu tun haben.
Ein Gebiet wie das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist wie ein Mosaik aus vielen Aspekten und Geschichten. Mit meinen Reportagen versuche ich nicht das Biosphärengebiet in seiner Gesamtheit abzubilden, sondern möchte viele einzelne kleine Geschichten erzählen. Jede Geschichte ist ein Steinchen des Gesamtbilds und es können noch viele Geschichten dazukommen.

Die nächste Umgebung ist vielfältiger und spannender als wir oft denken. Lernen Sie die Menschen und die Gegend „vor der Haustüre“ kennen – nicht nur hier auf der Seite, sondern hoffentlich auch selbst.