Von der Alb

Die Albschäfer

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Die Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb würde ohne Pflege innerhalb von Jahren und Jahrzehnten zu Wald werden. Um das zu vermeiden sind allein auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen die Herden von 16 Schäfereien unterwegs. Melanie Dangel hat die Schäferei ihres Vaters übernommen und betreut zusammen mit einer angestellten Schäferin und ihrem Vater zwei Herden mit je etwa 500 Mutterschafen und Lämmern. Nur nachts stehen die Tiere in einem Pferch, tagsüber ziehen sie in Begleitung der Schäferin und ihrer Hunde über die Weiten des Truppenübungsplatzes. Der Preis für Wolle ist so schlecht, dass er gerade mal die Kosten für die Schur deckt. Auch vom Verkauf des Fleischs allein können Schäfer heute nicht mehr leben. Schäfer und ihre Schafe sind Dienstleister geworden, die Flächen offen halten.

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Den größten Teil ihrer Lämmer verkauft Melanie Dangel an Gerhard Stotz, der in Münsingen eine Schäferei mit Schlachtbetrieb führt und unter anderem Lammfleisch auch direkt vermarktet. Daneben werden die Wolle und die Felle der Schafe der Schäferei Stotz auch für innovative Ideen wie “Albmerino”-Wollpullover und exklusive Skihosen und Lederjacken verwendet.
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Diese Schafskulpturen stehen in Münsingen. Wer mehr darüber erfahren möchte kann das “Marktweib Marga”, dargestellt von Sandra Linsenmayer, auf einem Stadtrundgang durch Münsingen begleiten.

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